Einfach mal fliegen mit Acroyoga

Acroyoga-Heide-peuckert

Fliegen? Ohne Flugzeug, Fallschirm, oder doppelten Boden? Das Beste ist: man ist nicht allein und es fühlt sich genauso gut an. Aus dem Alltag entfliegt man so wunderschön beim Acroyoga. Besonders abenteuerlich ist es auf einem Ausflug nach Monte San Biagio (Italien), Bodrum (Türkei) oder bei einem Workshop in deiner Stadt.

 

Acro - nicht Aggro

Was ist also dieses Acroyoga? Acroyoga ist ein Sport für Körper und Geist bei dem das Miteinander eine wichtige Rolle spielt. Dem Namen nach verbindet der Sport Weisheit, Spiritualität und Bewusstsein des Yoga mit der Dynamik, Kraft und Körperbeherrschung der Akrobatik. Kombiniert wird dies mit Vertrauen, Liebe, Selbstüberwindungskunst, einer Prise gesunden Lebensstils und einer beliebigen Dosis der heilenden Künste. Klingt zu abgefahren?

 

Vom herabschauenden Hund Pippo am Morgen bis zum Donkey Kiss am Abend

Yoga Retreats gibt es sicher viele. Die Reisen mit den Hamburger Acroyogis sind darunter etwas ganz Besonderes. Ob Monte oder Bodrum – der Ablauf ist meist ähnlich. Stressgeplagt kommt man nach etwas (zu) langer Anreise an und wird sofort herzlichst begrüßt. Man kennt sich – nicht? Egal, diese Grenze verfließt ohnehin nach einem Tag. Dieser beginnt mit entspanntem Yoga. In Italien ist dabei auch schon mal der Haushund Pippo dabei. Danach gibt es die weltbesten Smoothies, Porridge, Früchte und Superfoods en masse. Wer war doch gleich dieser Alltag?
Später wird gespielt! Fliegen, hüpfen, drehen, auf dem Kopf, Schultern, Knien, Händen, mit dem Herzen.

Es wird gemeinsam geflogen, gebased, geschrien, gelacht, konzentriert und entspannt.

Aus „Das schaff ich nie“ wird schnell ein „Das war ja geil!“. Wir haben uns in Italien über die Woche eine Abfolge von Figuren ausgedacht und schrittweise geübt – den Donkey Kiss. Am Abend wird nochmal gespielt (Acro, Slackline, Schwimmen im Pool) oder es geht etwas ruhiger zu bei wohltuender gegenseitiger Thai Massage oder Meditation – für die die mögen. Ich habe es einmal versucht – und bin direkt eingeschlafen. Aber das auch besonders gut 🙂

 

How you get monkeys without paying with bananas?

Die Acroyogis bezeichnen sich gerne als monkeys. Flying monkeys! Crazy flying monkeys 🙂 Und so sieht eine typische Acroyoga Session aus:
Sie besteht ganz klassisch aus Aufwärmen, Reinhauen und Auslaufen – Fitnessdeutsch: Warmup, Auspowern, Cooldown.

    1. Als erstes kommen alle in einem Kreis zum herzlichen „Hallo“ zusammen.
    2. Dann wird der Körper langsam alleine oder mit Partner aufgewärmt. Dies kann z. B. einfaches Handstandtraining beinhalten
    3. Je nach Gruppe ist es wichtig auch das Vertrauen durch kurze Übungen unter den Teilnehmern zu stärken. Bevor man sich kopfüber auf einer Schulter in die Luft begibt, möchte man schon sicher sein, dass Base (Basis; Person unten) und Spotter (Hilfestellung) vertrauenswürdig und bei der Sache sind. Trotz Nachwirkungen der feuchtfröhlichen Feier am Vorabend.
    4. Wenn alle vertraut sind, heißt es cleared for take-off & ready for departure! Bird, Star, Throne, Bat, Washing Machine, und Plank sind nur einige der Figuren die meist zu zweit, manchmal auch zu dritt geübt werden.
    5. Neben dem akrobatischen Fliegen, gibt es auch das entspannende therapeutische Fliegen, mit dem man oft zum Ende der Stunde zur Ruhe kommt und loslassen kann.
    6. Einen perfekten Ausklang und die Möglichkeit sich bei der Base zu revanchieren bietet eine abschließende Thai Massage.

Der schönste Mensch, den du je gesehen hast

Bei Gruppenreisen kommt es neben dem Programm natürlich auf die Menschen an. Dass sich dabei so viele wunderbare Gesichter und Charaktere treffen, habe ich vor der Reise sicher nicht erwartet. So sagte Lehrer Ralph vor der ersten Thai Massage Stunde „stellt euch vor, vor euch liegt der schönste Mensch, den ihr je gesehen habt“. Zugegeben, es war nicht ganz einfach sich darauf einzulassen. Aber wunderbar als es geklappt hat. Ein kleines Mikroabenteuer in sich.

 

Möchtest du auch (k)einen Wein?

Neben dem sportlichen Acroyoga stand der Spaß im Vordergrund. Ob gemeinsames Kochen, Wandern in die Bucht, Planschen im Pool, Essen bei Livemusik, Spaziergang am Meer, Tanzen am Hafen, Shopping in Rom oder Segeln auf dem Ozean – es war einfach ein wunderbares Abendteuer. Ich kann es jedem empfehlen und würde und werde immer wieder mitkommen.

Warum du ein Acroyoga Microadventure starten solltest

Energie tanken| Auspowern| Den ganzen Körper an- und entspannen| Zur Ruhe finden| Lachen, kichern, Spaß haben| Mit Menschen in Kontakt kommen| Grenzen erkennen und überwinden

So will you get out and learn some Acro?

Well, what if I fall?
Oh but my darling, what, if you fly?

Wenn Du selbst Aeroyoga schon ausprobiert und ähnliche Erfahrungen gemacht hast, dann teile deine Erlebnisse gerne in den Kommentaren.

Deine Heide

saddi

Founder

Onlinemagazine about Microadventures

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