Heute mal – Joggen

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Warum ist Joggen dein perfektes Mikroabenteuer?

Es geht schnell, macht fit, ist gut für den Kopf und man kann sich hinterher den einen oder anderen Keks gönnen. Außerdem ist es super kommunikativ, da man viele neue Leute kennenlernt und oft zusammenlaufen gehen kann. Reden kann beim Joggen anfangs ziemlich anstrengend sein aber Du solltest ohnehin anfangs immer nur so schnell laufen, dass Du dich gemütlich unterhalten kannst. Das hat auch den Effekt, dass Du nachhaltiger „dran bleibst“, weil es dich gedanklich nicht abschreckt und besser in deine Routine einfließen lässt. Da ich aber schon seit geraumer Zeit jogge, liebe ich neben den gemütlichen Läufen aber auch echte Power-Runs mit guter Musik.

Stellst Du bei dir eine positive Veränderung durch das Joggen fest?

Ich bin viel ausgeglichener als vorher und natürlich auch etwas schlanker. Außerdem muss ich mir um mein Essen nicht mehr großartig Gedanken machen, da ich inzwischen recht weite Distanzen zurücklege und auch mal gut 3-4h unterwegs bin. Regelmäßig draussen in der Natur und frischen Luft zu sein hilft mir zudem von meinem Alltag als Tierärztin abzuschalten, macht meinen Kopf frei und gibt mir frische Energien bis zum nächsten Joggen.

Was sind deine persönlichen Highlights beim Joggen?

Beim normalen Training ist es immer wieder ein Highlight, wenn man ein persönliches Ziel erreicht. Zum Beispiel ein Tempoworkout besonders gut macht. Da ich auch Wettkämpfe laufe, ist es natürlich auch immer ein besonderer Moment, eine neue Bestzeit aufzustellen. Außerdem geniesse ich die Momente, wenn ich vor allen anderen alleine auf den Straßen unterwegs bin und die Stadt mal von der ruhigen Seite geniessen kann.

Wie lässt sich Joggen einfach und vor allem regelmäßig in den Alltag integrieren?

Das kommt ganz auf deinen persönlichen Tagesrhythmus an. Ich bin morgens aktiver als abends und probiere vor allem im Sommer, vor der Arbeit zu joggen. Es muss ja auch nicht viel sein, 20-30min sind völlig ausreichend, um gut in den Tag zu starten. Morgens riecht die Luft noch ganz anders und es ist auch noch weniger geschäftig als am Abend. Nach der Arbeit hat man meist weniger Zeitdruck, aber meist kommen immer andere Dinge dazwischen. Deshalb gilt auch hier, lieber kurz als gar nicht.

Jeder kennt es: man will raus, an die frische Luft, doch dieser Schweinehund....- was sind deine Tipps, um den Schweinehund zu überwinden?

Hehe, ja der innere Schweinehund schlägt gerne zu. Wichtig ist sich erstmal sicher zu sein, dass joggen auch ein Sport für Dich ist. Solltest Du schon mehrere Lauf Versuche unternommen haben und der Schweinehund immer noch regemäßig grüßen lässt dann solltest Du Dir vielleicht etwas suchen, bei dem die Hemmschwelle niedriger ist. Ansonsten solltest Du immer daran denken warum Du Sport treibst und was Du dir davon versprichst bzw. welches Ziel Du erreichen willst. Ich mache nicht nur beim Joggen die Erfahrung, sondern ganz allgemein bei allen Lebenslagen, dass ein Ziel bzw. Vision vor Augen den Weg dorthin immer einfacher werden lässt. Setz Dir also ein Ziel, dann klappt es auch besser mit der Motivation. Letztendlich muss man entscheiden ob man lieber jetzt faul ist oder in Zukunft gesund!

 

Judith
Boost the Mietz, der Lauf- und Fitnessblog. ( www.boostthemietz.de )
saddi

Founder

Onlinemagazine about Microadventures

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