Minimalismus heißt mehr Abenteuer – nicht Verzicht!

minimalistisch leben

Minimalistisch leben, um Abenteuer den Vorrang zu geben - warum ist dir das so wichtig?

Mir ist es wichtiger ein schönes und abenteuerliches Leben zu führen als viele Dinge zu besitzen, die mich nur kurzfristig glücklich machen. So kam ich zum Minimalismus und zu meinem Motto „More money for Adventures“. Durch den Verkauf eines Großteils meines Besitzes konnte ich meine Reisekasse ordentlich füllen und bin für ein paar Monate durch Asien gereist. Minimalistisch leben bedeutet also mehr Abenteuer und nicht Verzicht. Meine Reise kann man natürlich nicht als Microadventure bezeichnen, aber dafür die Dinge, die ich unterwegs erlebt habe.

Welche Microadventure leistest Du dir unterwegs ?

Spaziergänge durch den Monkey Forest auf Bali, Tempelbesichtigungen und abenteuerliche Rikschafahrten durch Indien haben viele Tage zu besonderen Erlebnissen werden lassen und mich spüren lassen, dass ich lebe. Einer der schönsten Tage war der zweite Weihnachtsfeiertag, den ich mit ein paar tollen Menschen auf einem Boot zwischen vielen kleinen Inseln in Thailand verbracht habe. Vier-Insel-Tour nannte sich das Ganze. Neben ein paar Schnorchelgängen und Mittagessen an einem verlassenen Strand, bin ich an diesem Tag auch durch eine dunkle Höhle geschwommen und mit dem Boot vor einer schwarzen Gewitterwolke geflohen.

Doch auch kostenlose Microadventures gab es unterwegs so einige. Schnorcheln auf Bali, Waldspaziergänge im Nationalpark in Thailand, Schaukeln an einer Klippe auf Koh Santa. Du musst für Microadventures nicht zwangsläufig Geld ausgeben, wenn Du minimalistisch leben willst. Es muss auch nicht immer actionreich und spektakulär sein.

Hauptsache du hast Spaß und genießt den Moment.

Warum sind Microadventure wichtig für dein Leben? Was verändert sich?

Microadventures helfen einfach dabei aus dem Alltag auszubrechen und alles andere um dich herum zu vergessen. Du lernst, den Moment zu genießen, dich von materiellen Dingen zu lösen und mehr Zeit in dein Leben anstatt in Besitz, Arbeit und Reichtümer zu stecken.
Zudem lernst du dich selbst, deine Ängste, Leidenschaften und Sehnsüchte besser kennen und kannst in Zukunft mehr Acht darauf geben, für welche Dinge du in deinem Leben Platz schaffst und was du aus deinem Alltag verbannst.

Dadurch wird der Kopf freier und gleichzeitig das Leben interessanter und lebenswerter.

Wenn Du nicht gerade unterwegs bist, was machst Du im Alltag, um mal aus der Routine auszubrechen?

Im Alltag (sofern es so etwas in meinem Leben überhaupt noch gibt …) gehe ich einfach in den Wald und mache einen Spaziergang. Das ist zwar meistens nicht sonderlich abenteuerlich, aber es tut gut an der frischen Luft, in der Natur zu sein, sich etwas zu bewegen und den Stimmen des Waldes zu lauschen. Egal wie oft du die gleiche Strecke läufst, irgendwas ist immer anders als beim letzten Mal. Du musst nur versuchen es zu finden. Und dabei vergisst du schnell den Alltag.

Wenn Du bei „Wünsch-Dir-was“ wärest - what's your catchAwish?

Die „Wünsch-Dir-was-Fee“ müsste bei mir schon sehr flexibel sein, da ich ständig neue Ideen habe, was ich gerne ausprobieren möchte. Das hängt meistens mit den Orten zusammen, an denen ich gerade bin. Das sind aber alles keine Dinge, die ich unbedingt erleben muss. Nice to have, würde ich sagen. Paragliding und Tauchen wären aber Microadventures, die ich gerne erleben würde. Auch wenn ich vor beidem ziemlich Schiss habe. Aber genau dieser Nervenkitzel macht es ja irgendwie auch aus, oder?

 

Silke
Minimalistin und Bloggerin
Minimalisch More money for adventures (www.minimalisch.de)
saddi

Founder

Onlinemagazine about Microadventures

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